Astralreisen – Mach dich auf den Weg in eine mystische Dimension!

Wir alle tun es jede Nacht, meistens jedoch, ohne uns dessen bewusst zu sein – wir reisen in astrale Welten. Was wollen wir dort und warum können wir uns so selten daran erinnern? Was fasziniert uns an Astralreisen und warum ist es hilfreich, diesen Zustand aktiv hervorrufen zu können? Sind Reisen ins Astral gefährlich oder sind sie nur Halluzinationen?

Diese und viele weitere Fragen werde ich hier beantworten. Erschreck bitte nicht, wenn Dir nach dem Lesen dieses Artikels schon bald die ersten spontanen außerkörperlichen Erfahrungen begegnen und Du Dich tatsächlich daran erinnern kannst, denn wie wir wissen, folgt die Energie der Aufmerksamkeit. Mache es Dir also gemütlich, lehne Dich zurück und folge mir in die mystische Welt der Astralreisen!

Nachfolgend erhälst Du zunächst einen kleinen Überblick, welche Informationen Dich auf dieser Seite erwarten:

Was ist eine Astralreise?

Die Astralreise ist eine außerkörperliche Erfahrung (AKE), auch bekannt als OBE (Out-of-Body-Experience). Es ist das Phänomen, bei dem der Astralkörper den physischen Körper verlässt und bei dem eine Person die Welt von einem Ort außerhalb ihres physischen Körpers aus wahrzunehmen scheint.Der Begriff der außerkörperlichen Erfahrung wurde 1943 von G. N. M. Tyrrell in seinem Buch “Apparitions” eingeführt und von Forschern wie Celia Green und Robert Monroe übernommen. AKE können unter anderem durch traumatische Hirnverletzungen, sensorischen Entzug, psychedelische Medikamente, psychotrope Substanzen, Dehydrierung, Schlafstörungen, intensive Meditation und elektrische Stimulation des Gehirns ausgelöst werden.

Astralreisen

Menschen erleben diesen Zustand manchmal während einer Krankheit oder einer Nahtoderfahrung. Aber es ist auch möglich, diesen Zustand bewusst hervorzurufen, z. B. durch verschiedene Übungstechniken, die Arbeit mit Lichtfrequenzen oder einen Aufenthalt in vollkommener Dunkelheit, das sogenannte Dunkelretreat.Neurowissenschaftler und Psychologen betrachten AKE als dissoziative Erfahrungen, die sich aus verschiedenen psychologischen und neurologischen Faktoren ergeben. In zahlreichen Studien versuchten Wissenschaftler, Psychologen und Hirnforscher nachzuweisen, dass es sich bei außerkörperlichen Erfahrungen lediglich um Illusionen oder Halluzinationen handelt. Forscher aus Schweden und der Schweiz haben 2007 durch einfache technische Versuchsanordnungen vorgeführt, dass die genauso hervorgerufen werden.So viel zur wissenschaftlichen Sichtweise.

Kommen wir nun zu historischen Überlieferungen und Belegen aus jüngerer Zeit. Bereits bei den griechischen Philosophen, in der ägyptischen Mythologie, religiöser Literatur sowie uralten indischen Sanskrit-Texten stoßen wir auf Berichte, die dem Erleben von außerkörperlichen Erfahrungen ähneln. Menschen sahen von oben hinab auf ihren ruhenden Körper, kommunizierten mit nicht körperlichen Wesen, verstorbenen Angehörigen oder bekamen eine Vorausschau auf ihre Zukunft. Einer der führenden Forscher des menschlichen Bewusstseins und der außerkörperlichen Erfahrungen war der 1995 verstorbene Robert Monroe. Er fand sich regelmäßig spontan außerhalb seines physischen Körpers, was ihn zu intensiven Recherchen inspirierte. Seine Forschungen, die in den 1950er Jahren begannen, zeigten erkennbare positive Auswirkungen bestimmter Klangmuster auf unsere Fähigkeiten und er entwickelte Hemi-Sync, eine patentierte Audiotechnologie zur Unterstützung dieser Phänomene.

 

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Was ist beim Astralreisen möglich?

Astralreisen sind sehr individuelle und persönliche Erlebnisse. Einige Reisende berichten, dass sie in verschiedenen Zeiten unterschiedliche Orte besuchen.

Der Begriff “ätherisch” wird verwendet, um das Gefühl zu benennen, in der physischen Welt “außerhalb des Körpers” zu sein, während “astral” eine Veränderung der Zeitwahrnehmung bedeuten kann. Der ätherische Körper ist meist unsichtbar, wird aber vom Erlebenden oft als mit dem physischen Körper während der Trennung durch eine “Silberschnur” verbunden wahrgenommen.

Andere Erfahrungsberichte beschreiben eine Region, die keine Parallele zu einer bekannten physikalischen Umgebung hat. Die Umgebungen können bevölkert oder unbewohnt, künstlich, natürlich oder abstrakt und die Erfahrung kann schön, schrecklich oder neutral sein.

Ein gängiger Glaube ist, dass man auf eine Sammlung mystischen Wissens zugreifen kann, die als Akasha-Chronik bezeichnet wird. In vielen Berichten verbindet der Erzähler die astrale Welt mit der Welt der Träume. Einige berichten, dass andere Träumer Traumszenarien inszeniert haben, ohne sich ihrer weiteren Umgebung bewusst zu sein und andere begegneten Schläfern, die jedoch vollkommen unbewusst und mit gesenktem Kopf umher gingen.

 

Warum macht man Astralreisen?

Das ist eine sehr gute Frage! Menschen erzählen von unterschiedlichen Beweggründen, warum es ihnen wünschenswert erschien, eine außerkörperliche Erfahrung hervorzurufen. In den meisten Fällen war diese aus einem spirituellen Grund erwünscht, z. B. um eine höhere Bewusstseinsebene zu erreichen oder Kontakt zu aufgestiegenen Wesenheiten aufzunehmen. Viele Reisende berichteten, dass ihr Leben nach der ersten bewussten AKE nicht mehr dasselbe war, weil ihnen klar wurde, dass sie mehr sind als ihr physischer Körper.

Ich habe einige Astralreisende interviewt und folgendes erfahren:

  • Martha berichtet: “Ich habe im Astral verstorbene Verwandte und Freunde getroffen und dadurch festgestellt, dass es “den Tod” eigentlich nicht gibt. Das Sterben lediglich als Übergang in eine andere Existenzform zu sehen, hat mir die Angst vor dem eigenen Hinübergehen genommen.”
  • Peter erlebte mehrere außerkörperliche Erfahrungen während seines 10-tägigen Dunkelretreats: “Ich schwebte unter der Decke, sah zuerst auf meinen im Bett liegenden Körper hinab und hatte plötzlich das Gefühl einer erweiterten Wahrnehmung. Mein Hör- und Geruchssinn waren extrem geschärft und ich fühlte mich als Teil von allem, was um mich herum sichtbar, aber auch unsichtbar vorhanden war. Ein kaum mit Worten zu beschreibendes Erlebnis, das mein Leben und Erleben stark beeinflusst hat.”
  • Maria wünschte sich die Beantwortung wichtiger Fragen zu ihrer spirituellen Entwicklung und begab sich auf die Reise. Während einer AKE stellte sich eine Wesenheit als ihr Geistführer vor, der ihr Antworten und Hilfestellung für die Lösung existenzieller Probleme gab. Kein Therapeut hätte das in so treffender Weise zuwege gebracht.
  • Eine außerordentlich faszinierende Geschichte erzählte uns Corinne per E-Mail: “Ich hatte regelmäßig außerkörperliche Erfahrungen und traf eines Tages meine sehr jung verstorbene Cousine. Dass sie sich nicht mehr in ihrem physischen Körper befand, war ihr nicht bewusst und sie hatte sich ihre Umgebung so eingerichtet, wie es früher bei ihr zuhause aussah.”
  • Eine Gruppe von 12 intensiv Praktizierenden verabredete sich zu einer festgelegten Uhrzeit in einem fiktiven Raum im Astral. Sie hatten vorher nur kurz umrissen, wie dieser Raum ungefähr aussehen kann und zeichneten anschließend Bilder davon. Nicht allen Personen gelang dies; jedoch glichen die Bilder von drei Personen sich auf verblüffende Weise.
  • Eine beliebte Übung in Seminaren zum Erlernen der verschiedenen Austrittstechniken ist folgende: Der Seminarleiter legt eine Spielkarte so auf einen Schrank, dass niemand erkennen kann, was darauf zu sehen ist. Die Seminarteilnehmer bekommen die “Hausaufgabe”, das während ihrer nächtlichen Übungen zu erkunden. Tatsächlich gibt es mindestens eine Person, die am nächsten Morgen die Lösung weiß.

 

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Wie fühlen sich Astralreisen an?

Eine AKE fühlt sich klarer an, als ein Traum oder Tagtraum. Diejenigen, die diese Reisen praktizierten, erfuhren eine schärfere Sinneswahrnehmung, so dass sie mit mehr Klarheit und ohne körperliche Einschränkungen sehen und fühlen konnten. Eine Person, die von Geburt an blind war, konnte im Astral sehen und beschrieb das Aussehen von Gegenständen, die sie noch nie gesehen hatte. Ein junger Mann hörte während der OBE eine Stimme, die ihm Anweisungen gab, wie er ein bestimmtes Werkzeug herstellen solle, an dem er vorher verzweifelt war. Es kommt vor, dass wir während unseres Aufenthaltes im Astral andere Menschen wahrnehmen, die mit gesenktem Kopf einherschreiten. Dabei handelt es sich um andere Schläfer, deren Bewusstsein träumt.Zwar sind sämtliche Erfahrungen sehr individuell, folgen jedoch oft einem bestimmten Schema. Eine bewusst initiierte Astralerfahrung beginnt meist mit einer Übung, die den Körper fühlen lässt, dass er schliefe. Dabei bleibt aber der Geist vollkommen wach. Die “Starre-Übung” ruft eine veränderte Körperwahrnehmung hervor, manchmal mit einem Vibrieren und dem Gefühl verbunden, der physische Körper existiere nicht mehr. Verschiedene Austrittstechniken schaffen eine weitere Grundlage für das gewollte Verlassen des physischen Körpers. Diese Techniken kann man erlernen, wobei sich meist eine bevorzugte Technik herauskristallisiert. Verstärken werden die Übungen durch bestimmte Sounds oder eine Lichtmaschine mit verschiedenen Frequenzen, die den Übergang erleichtern.Bei einer spontanen OBE fehlt meist die Wahrnehmung, den physischen Körper verlassen zu haben. Woran merken wir dann trotzdem, dass es kein einfacher Traum war, sondern eine AKE?

Hier einige Beispiele, die dafür sprechen:

  • Wir träumten vom fliegen, Aufzug- oder Autofahren.
  • Einen Text oder erscheinende Buchstaben konnten wir lesen, was im Traum nicht möglich ist.
  • Unsere Wahrnehmung fühlt sich vollkommen anders an, viel klarer und realer als ein Traum.

Im Astral gibt es keine Grenzen, weder körperlich, noch mental oder zeitlich. Manchmal scheinen Stunden vergangen zu sein, obwohl es nur wenige Minuten waren oder umgekehrt. Du kannst fliegen, durch Wände sehen oder gehen und andere Dinge tun, zu denen du in der stofflichen Welt nicht in der Lage bist. Wasser fliegt nach oben und die Gesetze der Physik existieren nicht.Beim Zurückkommen in den Körper kann es zu folgenden Phänomenen kommen:

  • Du hörst Stimmen, Musik oder Geräusche wie ein Brummen und weißt nicht, woher diese stammen.
  • Es entsteht ein beunruhigendes, mit starkem Herzklopfen verbundenes Gefühl, Du könntest dich nicht bewegen und seist vollkommen starr. Dies passiert vor allem dann, wenn der Astralkörper, z. B. hervorgerufen durch eine plötzliche Störung, sehr schnell und unvorbereitet zurückfällt. Das gibt sich nach einer Weile. Wenn Du darauf vorbereitet bist, muss das auch nicht beängstigend sein.
  • Ein seltsames Gefühl stellt sich ein, das nach der Rückkehr noch einen ganzen Tag lang dauern kann. Man fühlt sich verändert, wie benebelt und nimmt Dinge anders wahr. Auch das verschwindet wieder und macht einer gesteigerten Energie Platz.

 

Sind Astralreisen gefährlich?

Das ist eine berechtigte Frage. Manche Skeptiker behaupten, man könne Angriffen von dunklen Energien ausgesetzt sein oder dass bösartige Wesen sich an den Astralkörper heften. Es wird behauptet, dass Reisende mit einer Psychose oder gar nicht wieder zurückkamen. Doch kenne ich keinen Bericht darüber, dass jemandem das wirklich passiert ist und dass es sich dabei um mehr als Gerüchte handelt.

Nein, wir können uns nicht in der Astralebene verlieren und wir können auch nicht sterben, selbst wenn wir wollten. Die Silberschnur zieht den Astralkörper sofort zum physischen Körper zurück. Das passiert auf jeden Fall, wenn jemand oder etwas – egal ob auf der astralen oder der physischen Ebene – das Silberband berührt. Es scheint eine Art Schutzmechanismus zu sein, den wir haben, damit die Astralprojektion sicher ist. Wenn wir gut geschützt sind, bevor wir uns auf die astrale Ebene wagen, kann uns nichts passieren.

 

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Unterschied zwischen außerkörperlichen Erfahrungen und Klarträumen

Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Es gibt sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen luziden Träumen und astraler Projektion. Die Grenzen sind fließend und ein klarer Traum kann in eine außerkörperliche Erfahrung übergehen.

 

Ein Klartraum

…ist ein Traum, in dem wir uns bewusst sind, dass wir träumen, während wir träumen und in dem wir aktiv unsere Handlungen beeinflussen können. Wir können tun, was immer wir wollen, da es hier keine Auswirkungen hat oder Karma erzeugt. Du kannst luzides Träumen nutzen, um eine bestimmte Fähigkeit von dir zu stärken oder etwas ausprobieren, bei dem Du dir nicht sicher bist, ob Du es im Wachleben versuchen willst. Du kannst die Kontrolle über deinen Traumkörper haben oder nicht; das hängt von deiner Fähigkeit ab.

 

Außerkörperliche Erfahrungen

…erleben wir oft, während wir schlafen. Vor allem in den frühen Phasen des Tiefschlafes “verlässt” unsere Seele den physischen Körper, der mit ihr durch eine unzerstörbare Silberschnur verbunden ist. Die meisten Menschen erinnern sich überhaupt nicht an ihre AKE. Aber sie passieren trotzdem. Vielleicht hattest Du irgendwann mal ein abruptes Erwachen, Du hörtest ein sehr lautes Geräusch, hattest starkes Herzklopfen oder fühltest dich, als würdest Du fallen. Falls es sich nicht um das Erwachen aus einem nicht klaren Albtraum handelte, war es höchstwahrscheinlich eine abrupte Rückkehr des Astralkörpers in den physischen Körper.

Woran merken wir, dass wir uns nicht in einem einfachen Traum, sondern in einem Klartraum oder einer außerkörperlichen Erfahrung befinden? Die Wahrnehmung ist in einem Traum eher verschwommen, erscheint im anderen Fall jedoch klar und realistisch. Es gibt eine Reihe von “Reality Checks”, die dabei helfen, das Traumparadigma zu überlisten. Dabei handelt es sich um das Phänomen, das uns, während wir träumen, daran hindert, einen Traum als solchen zu erkennen. Wenn wir allerdings schon im Wachzustand verschiedene “Reality Checks” regelmäßig trainieren, besteht eine große Chance, dass wir uns im Traum daran erinnern und dann feststellen, dass wir luzid sind.

 

Reise in andere Welten oder erweitere Dein Bewusstsein!

Hat dich nun das Reisefieber gepackt und Du willst wissen, wie Du selbst ein Teil dieser ultimativen astralen Erfahrungen werden kannst? Möchtest Du zum Mond reisen oder Dir Rat von aufgestiegenen Meistern holen? All das ist möglich, doch Du bist skeptisch, ob das auch für dich funktioniert? Dann habe ich hier die gute Nachricht: Jeder kann Astral reisen lernen!

 

Tipps zum Astralreisen

Wenn Du Dich näher mit dem Reisen in astrale Welten beschäftigt hast und diese bewusst hervorrufen möchtest, dann solltest Du diese Tipps für Astralreisen beherzigen:

  • Erwarte nicht, dass Du auf Anhieb die großartigsten Ergebnisse hast und gib nicht auf, wenn nicht gleich die erste Übung klappt. Mach einfach weiter!
  • Praktiziere Deine Übungen am besten nach dem Aufwachen, wenn Du eigentlich ausgeschlafen bist, Dich jedoch noch schläfrig fühlst. Das ist eine bessere Zeit, als am Abend vor dem Schlafen gehen, weil dann die Gefahr, dass Du ohne ein Ergebnis einschläfst, sehr groß ist.
  • Sorge dafür, dass Du wirklich ungestört bist und nicht mitten in der spannendsten Reise durch eine unbedachte Berührung oder ein lautes Geräusch zurückgeholt wirst. Wenn Du mit einem Partner das Bett teilst, dann suche Dir für Deine Übungen besser einen anderen Raum.
  • Achte auf Deine Gesundheit, denn einem gesunden Körper fällt das Astralreisen deutlich leichter.
  • Gerade am Anfang, wenn Du noch nicht viele Erfahrungen hast und es mit dem Astralreisen noch nicht so richtig klappen will, kann es hilfreich sein, binaurale Beats zur Hilfe zu nehmen. 
  • Versuche es mit verschiedenen Projektions-Methoden. So findest Du am besten heraus, welche es Dir am einfachsten macht. Zwar gibt es Methoden, die den Ruf haben, besonders für Anfänger geeignet zu sein, vielleicht passt eine andere aber dennoch besser zu Dir.
  • Auch wenn ich schon weiter oben geschrieben habe, dass Du Deine Übungen am besten nach dem Aufwachen durchführen solltest, kannst Du natürlich auch hier etwas experimentieren. Wenn es am Morgen einfach nicht hinhauen will, dann teste es einfach mal am Mittag oder am Abend.

 

Welche “Fehler” Astralreisen verhindern

Diese “Fehler” sind nicht wirklich Fehler, sondern stehen einfach einer erfolgreichen AKE entgegen. Wenn Du feststellst, dass Deine Seele es trotz regelmäßiger Anstrengungen und Übungseinheiten nicht schafft, den Körper zu verlassen, dann liegt das möglicherweise an diesen Gründen:

Fehlende körperliche oder geistige Entspannung

Geht es Dir körperlich oder mental nicht gut oder hast Du an einem Problem zu knabbern, dann wird es Dir Schwierigkeiten bereiten, den notwendigen Entspannungsgrad zu erreichen. Verschiebe dann die Übung lieber auf einen anderen Tag.

Ungeduld

Du willst es unbedingt. Du bist so darauf fokussiert, dass es Dir schwer fällt, in die notwendige Entspannung zu kommen und bist dann irgendwann frustriert. Deine Ungeduld wird die Dinge schwieriger machen. Du musst Dich jedoch nicht beeilen, denn es gibt für das Erreichen Deines Ziels keine Deadline. Bedenke, dass es Monate dauern kann, bis eine AKE erreicht ist. Erwarte auch nicht, dass alle Deine Versuche erfolgreich sind. Gib niemals auf und zweifle nie an der Möglichkeit einer astralen Reise.

Vielleicht führst Du die Techniken nicht richtig aus und bist am Verzweifeln. Dann wiederhole einfach alles von Anfang an ganz langsam. Die AKE erfordert Disziplin, Hingabe und viel Geduld. Doch dann passiert es manchmal ganz plötzlich und Du wirst sehen, dass sich die Bemühungen gelohnt haben.

Ängste

Wenn Du Dich insgeheim vor allen möglichen Dingen fürchtest, die passieren könnten, dann ist es unwahrscheinlich, dass Dein Versuch erfolgreich wird.

Versuche in der Nacht

Probiere es nicht, bevor Du schlafen gehst, denn Du wirst in neun von zehn Versuchen einschlafen. Du hattest vielleicht einen langen arbeitsreichen Tag, Dein Körper und Dein Geist sind müde, so dass Du nicht erwarten kannst, den Zustand “Körper schlafend, Geist wach” zu erreichen.

Die beste Zeit ist morgens, am frühen Nachmittag oder vielleicht am Wochenende, wenn Du ruhig und frisch ist.

Anleitung zum Astralreisen lernen

Es erfordert einen vertrauenswürdigen Lehrer, der selbst regelmäßig praktiziert. Doch es ist egal, ob Du Dich für ein Online-Seminar entscheidest oder ein Wochenend-Astralseminar besuchst, um die grundlegenden Techniken zu erlernen. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Aber was Du brauchst, ist etwas Geduld sowie den Willen, Dir einen persönlichen Freiraum zu schaffen und regelmäßig zu üben. Wenn sich anfangs nicht so schnelle Ergebnisse einstellen oder wenn nach einer ersten Erfahrung nichts weiter passiert, dann lasse Dich nicht entmutigen. Das Zauberwort heißt: Üben … Üben … Üben …!

Manchmal sind innere Blockaden, eine unbewusste Angst oder der Gedanke “Das kann ja gar nicht klappen”, dafür verantwortlich. Durch intensives trainieren lässt sich das ausschalten.

Da Du Dich nun schon etwas eingehender mit dem Thema Astralreisen beschäftigt hast, möchtest Du sicherlich wissen, wie Du am besten mit dem Üben beginnst. Dazu habe ich für Dich einige Tipps und eine hilfreiche Astralreisen Anleitung zusammengestellt:

  • Empfehlenswert für Deine Übungen ist die Zeit am frühen Morgen, weil dann der Zustand der erforderlichen Entspannung und des erhöhten Bewusstseins leichter zu erreichen ist. Dennoch ist es möglich, jederzeit astral zu reisen. Dafür gibt es keine Regeln, sondern es ist eine Frage persönlicher Präferenz.
  • Erschaffe die richtige Atmosphäre, verdunkle den Raum, eliminiere alles, was zwischendurch stören könnte, und stelle sicher, dass niemand hinein kommen wird. Die Astralreise erfordert einen Zustand vollkommener Ruhe und Entspannung Deines gesamten Systems. Es ist einfacher, die Astralreise allein durchzuführen, als mit jemand anderem im Raum, denn jede Art von Unterbrechung könnte dich stören und aus der Entspannung zurückholen.
  • Lege Dich entspannt auf den Rücken, schließe Deine Augen und befreie Deinen Geist von allen Gedanken, die Dich ablenken könnten. Nutze eine Entspannungsmethode, mit der Du vertraut bist, um sicherzustellen, dass jeder Muskel völlig entspannt ist. Atme mehrmals tief ein und vollständig aus. Es kann als Vorbereitung hilfreich sein, einen Quarzkristall zu verwenden, um die Vibrationen zu erhöhen. Halte den Kristall mit geschlossenen Augen auf Deinem dritten Auge leicht über der Mitte der Augenbrauen und atme tief. Spüre die Vibrationen und die Reinigung Deines Kopfes. Während der Meditation und der astralen Reise kannst Du den Kristall in der Hand halten oder auf die Brust oder den Bauch legen. Der Kristall wird Dich wegen seiner hohen Schwingungen stärken und schützen; negative Energien haben niedrigere Schwingungen.
  • Erreiche einen hypnotischen Zustand, der auch als hypnagogischer Zustand bezeichnet wird. Lasse Körper und Geist sich dem Schlaf nähern, aber bleibe bewusst am Rande von Wachheit und Schlaf, damit die Astralreise stattfinden kann.
  • Hilfreich dabei ist folgende Methode: Halte Deine Augen geschlossen. Gehe mit Deiner Aufmerksamkeit zu einem Körperteil, z. B. zu Deiner Hand, und halte die Aufmerksamkeit so lange, bis Du sie perfekt visualisieren kannst. Konzentriere Dich weiter, bis alle anderen Gedanken wegfallen. Benutze Deinen Geist, um zu visualisieren, wie Deine Hand sich zu einer Faust ballt und wieder löst, bis es scheint, als ob sie sich physisch bewegt. Aber bewege sie nicht wirklich. Stelle Dir nun weitere Körperteile vor. Bewege Deine Beine, Arme und Deinen Kopf, indem Du nur Deinen Verstand benutzt. Halte Deinen Fokus, bis Du in der Lage bist, den ganzen Körper mit Hilfe Deines Geistes zu bewegen.
  • Tauche in einen Zustand der Vibrationen ein. Viele berichten von Schwingungen, die in Wellen mit unterschiedlichen Frequenzen auftreten, während sich die Seele darauf vorbereitet, den Körper zu verlassen. Habe keine Angst davor, denn die Anwesenheit von Angst könnte dazu führen, dass Du Deinen Entspannungszustand verlässt; gebe Dich stattdessen dieser Empfindung vollkommen hin.
  • Stelle Dir mental das Zimmer vor, in dem Du liegst. Imaginiere, wie Du vom Bett aufstehst und durch den Raum gehst oder wie Du zur Decke schwebst und von oben auf Deinen Körper hinab siehst. Deine AKE ist erfolgreich, wenn Du Deinen Körper von der anderen Seite des Raumes erblickst und Du fühlst, dass Dein bewusstes Selbst jetzt von Deinem Körper getrennt ist. Einige Menschen brauchen länger, um an diesen Punkt zu kommen, für andere hingegen ist es so selbstverständlich wie das Atmen. So oder so ist es für jeden möglich, der es möchte, wenn ausreichend geübt wird. Manchmal ist es schwierig, sofort mit dem ganzen Körper auszutreten, und nur eine Hand oder ein Bein tritt aus. Versuche es weiter, bis Du Dich vollständig von Deinem physischen Körper gelöst hast und durch den Raum wandern kannst!
  • Verlasse die Astralebene und lasse Dich in Deinen physischen Körper zurückfallen. Die unsichtbare Kraft – manchmal auch als “Silberschnur” bezeichnet – wird Deine Seele immer wieder zu Deinem Körper zurückbringen. Tritt wieder in Deinen Körper ein, bewege die Finger und Zehen – diesmal körperlich, nicht nur im Kopf – und finde wieder zurück zu vollem Bewusstsein.

Unabhängig von dieser Anleitung gibt es von einem erfahrenen Trainer – persönlich oder in einem Onlinekurs – weitaus mehr zu lernen, wie z. B. Übungen, um in die Starre zu kommen, die dem hypnagogischen Zustand vorausgehen kann, sowie hilfreiche Austrittstechniken.

 

Astralreisen Empfehlung

FAZIT

Die Fähigkeit, ein astrales Projekt verwirklichen zu können, ist kein notwendiger Bestandteil des menschlichen Lebens, aber es macht Spaß und ist äußerst faszinierend. Es hilft uns zu erkennen, dass wir nicht unser Körper sind und dass unser Bewusstsein nach dem Tod weiterlebt.

Reisen ins Astral sind eine unvorstellbar faszinierende Erfahrung, nur schwer mit der Realität in unserer physischen Welt vergleichbar oder mit Worten zu beschreiben. Sie öffnen Dir mystische Universen und bringen Dich an Orte, die kein Mensch vor Dir besucht hat. In diesem Sinne wünschen wir Dir eine gute Reise!

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